Entgiftung - Grundlagen

Wohlstandskost macht sauer

Obwohl wir uns heute im Grunde besser ernähren können als noch vor wenigen Jahrzehnten, erleben wir eine Zunahme von Krankheiten, die Essgewohnheiten zur Ursache haben.

Die meisten unserer Vorfahren hatten eingeschränkte Möglichkeiten in der Ernährung. Ihre fleischarme und chemiefreie Kost bestand aber aus viel mehr (regionalem) Obst, Gemüse und Kartoffeln. Alles Basenlieferanten, die es unserem Körper vereinfachen zu verstoffwechseln und die entstehenden Substanzen abzubauen.

Verpackte, verzehrfertige Nahrungsmittel, sogenannte Convenience-Produkte, enthalten zahlreiche Chemikalien und Verbindungen, die unser Körper nicht zerlegen kann. Es fehlt uns schlicht und einfach die Veranlagung, wir produzieren keine Enzyme und dergleichen. Dazu kommt noch der große Anteil von Fleischprodukten, herauszuheben sei hier im Besonderen das Schweinefleisch.

Ein Beispiel zum Fleischkonsum

Übersäuerung hat häufig mit Essgewohnheiten zu tun, Fleisch ist ein Beschleuniger. In Bayern wurden Mitte des 19. Jahrhunderts pro Kopf und Jahr durchschnittlich etwa 25 Kg Fleisch verzehrt. Heute liegt der Fleischverzehr etwa bei 91 Kg. Fast eine Vervierfachung in 150 Jahren. Durch den hohen Druck auf die Erzeuger werden die Tiere obendrein schlecht und nicht artgerecht ernährt, erleiden Stress - was sich wiederum im Tierfleisch ablagert. All das landet auf Ihrem Teller. Im Resultat verschlackt und übersäuert er. Speziell ab dem 40. Lebensjahr verzeichnen wir eine signifikante Steigerung von Stoffwechselleiden. Die Speicher (auch "Säuredepots") sind einfach zu voll, der Körper reagiert. Gicht, Rheuma und viele andere Beschwerden brechen aus.

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