Phytotherapie - Mythen

Mythen in der Phytotherapie

Viele Mythen und Sagen begleiten die Entstehung der Phytotherapie. Überlieferungen belegen, die Menschen (z.B. die alten Germanen) waren der Meinung, dass „Seelentiere" sich auch in bestimmten Pflanzen zeigen und man könne sich durch deren Verzehr die Stärke dieser Tieres einverleiben. Pflanzen, wie z.B. der Bärlauch, wurden bei den Germanen an bestimmten heiligen Tagen gegessen, in einer kultischen Handlung. Die Germanen wussten von der reinigenden Kraft von Pflanzen und waren davon überzeugt, dass alte „Verhärtungen" aufgelöst werden könnten. Bärlauch verzehrten sie nach den langen Wintern, um den Körper zu kräftigen und zu entschlacken.