Homöopathie - Therapien

Hahnemann war ein Verfechter des Entweder-Oder, also Schulmedizin oder Homöopathie. Das hatte mit den Möglichkeiten der damaligen (Schul-) Medizin, die durch brachiale Hauruck-Verfahren und bescheidenes Wissen gekennzeichnet war, zu tun. Hahnemann These, die vorherrschende ärztliche Praxis schwächte Erkrankte meist mehr als die Krankheiten selbst. Er suchte nach einer Alternative.

Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.
Martin Luther, Lehrer der Reformation (1483-1546)

Das Potenzierungsprinzip

In homöopathischen Arzneien ist der eigentliche Wirkstoff in extrem verdünnter Form enthalten. Feste und nicht in Flüssigkeit lösliche Substanzen werden zunächst durch Verreibung (Triturationen) zur Weiterverarbeitung vorbereitet. Sie werden mit Milchzucker (Lactose) verrieben. Aus löslichen Materialien gewinnen man zunächst die Urtinkturen. Diese werden anschließend schrittweise mit einem Ethanol-Wasser-Gemisch verdünnt.

Ein Beispiel

Zur Herstellung der Potenz D6 nimmt man 1 Teil Chamomilla D5 und gibt 9 Teile eines Ethanol-Wasser-Gemisches hinzu. Anschließend wird die gesamte Flüssigkeitsmenge in einem Glasbehälter 10mal verschüttelt. Auf diese Weise erhalten wir das Arzneimittel: Chamomilla D6.

Diese Potenz dient wiederum als Ausgangsbasis für die D7. Man nimmt 1 Teil Chamomilla D6 und 9 Teile eines Ethanol-Wassergemisches und verschüttelt beides wiederum 10mal. Das Ergebnis ist Chamomilla D7.

Ich berate Sie, welches Präparat in welcher Potenz für Sie geeignet ist.

Quellen: www.dhu.de, Wikipedia