Wissenswertes zur Borreliose

Die Borreliosen

Borreliose ist eine bakterielle Krankheit, die uns vor grosse Probleme stellt, wenn es sich um die „Lyme-Borreliose" handelt. Vom Zeitpunkt des Befalls durch Zeckenbisse, bis zum Auftreten von Symptomen kann erhebliche Zeit vergehen. Die Symptome sind derart indifferent, dass man schon sehr viel Erfahrung braucht, die Ursache diagnostizieren zu können. Die Krankheit kann viele andere "imitieren". Befallen wird nicht nur ein Organ, es kann das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe plus alle Organe betreffen. Die Symptome können dann auch allen möglichen anderen Krankheiten zugeordnet werden.

Neben der beschriebenen Variante gibt es auch noch die durch Läuse übertragene "Borrelia recurrentis" und die ebenfalls durch Zecken übertragene FSME, sie ist aber eine virale Infektion.

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts liegt die Gefahr durch einen Zeckenbiss befallen zu werden etwa bei 1:300. Leider ist das regional sehr unterschiedlich. Im englischen Garten in München wurde bei etwa 30% der überprüften Zecken ein Spirochätenbefall nachgewiesen. Rund 70% aller Meldungen von Infektionen an Menschen treten zwischen Juni und September auf (in Deutschland).

Der Erreger wird jedoch nicht sofort und durch den Biss übertragen. Meist geschieht das erst nachdem die Zecke sich einige Stunden mit Blut vollgesogen hat und dann eine Rückdrift entsteht. Kontrollieren Sie Ihren Körper also gut, wenn Sie sich im Freien aufgehalten haben! Zecken bevorzugen die wärmsten Körperstellen (auch im Genitalbereich!) und verstecken sich gerne unter Haaren.

Die Borrelien sind artverwandt mit dem Erreger der Syphillis. Im Gegensatz zur Syphillis sind die Borreliosen und die dazugehörigen Symptome noch nicht befriedigend wissenschaftlich erforscht, die schulmedizinische Therapie unterschiedlich erfolgreich. p>Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt, die Krankheit ist nicht ansteckend. Es besteht aber die Möglichkeit der Übertragung von der Mutter an das ungeborene Kind.

Der schulmedizinische Weg der Diagnose geht über den Nachweis von Antikörpern.