Stärkung des Immunsystems - Indikation

Welche Symptome lassen sich durch die Stärkung des Immunsystems bekämpfen?

Allergien

Eine Allergie ist eine abnorme Reaktion des körperlichen Immunsystems gegenüber einer eigentlich nicht schädlichen Substanz. Unser Immunsystem ist dazu geschaffen, zwischen fremden, schädlichen Substanzen oder Organismen (wie Viren oder Gifte) und unschädlichen Substanzen zu unterscheiden. Bei einer Allergie identifiziert das Immunsystem fälschlicherweise eine harmlose, als bedrohliche Substanz und löst eine Reaktion aus, die den Körper stresst. Ist die Überreaktion heftig, können die Immunzellen sogar unsere eigenen Zellen und Gewebe angreifen; diese Art der Allergie wird als Autoimmunreaktion bezeichnet.

Häufige Allergene sind körperfremde Eiweiße, Pollen, Staub, Tierhaare, Insektenstiche, Medikamente, Kosmetika, Chemikalien und Nahrungsmittel.

Niemand weiß ganz genau, weshalb gewisse Personen auf bestimmte Substanzen allergisch sind, das gestörte Immunsystem ist aber das grundsätzliche Problem. Es gibt Hinweise, nach denen insbesondere die Belastung mit Giften aller Art Allergien auslösen. Die Neigung zu Allergien ist nach Ansicht vieler Experten vererbbar. Kleinkinder, die nicht mindestens während der ersten 3 Monate gestillt wurden, haben statistisch eine höhere Wahrscheinlichkeit Allergien zu entwickeln.

Asthma

Anfälle von Keuchen, Husten und, in schweren Fällen, Atemnot sind Asthmatikern leider allzu bekannte Symptome. Asthma kann durch inhalierte Allergene ausgelöst werden oder ist ein Zeichen für eine Lebensmittelunverträglichkeit.

Wer an Asthma leidet, kann seinen Zustand wesentlich verbessern, wenn die Lebensmittelunverträglichkeiten diagnostiziert werden und die auslösenden Lebensmittel vermieden werden.

Ich diagnostiziere hier gerne mit dem PROGNOS® - Verfahren.

Diäten mit hohem Salzgehalt machen die Atemwege empfindlicher gegenüber der Histaminfreisetzung, deshalb sollten Asthmatiker (unabhängig von der Asthmaursache) ihren Salzkonsum minimieren.

Convenience Food (Fertiggerichte) mit zugesetzten Sulfiten sollten Sie meiden, da diese schwere Asthmaanfälle auslösen können. Eine Ernährungsberatung kann Ihren erzwungenermassenen Konsum von Cortison reduzieren!

Candidiasis

Candida albicans ist ein Hefepilz, der normalerweise in kleinen Gruppen auf Körperoberflächen (wie Haut, Mund, Scheide oder Dickdarm) in einem gesunden Gleichgewicht mit anderen Pilzen und Bakterien lebt. Wenn allerdings die Candida überhand nimmt und eine Störung namens Candidiasis auslöst, kann dies zu einer chronischen Erkrankung führen.

Zwei mögliche Hauptursachen werden angenommen: Ein (durch Krankheit, dauernden Stress, oder Nährstoffmangel) geschwächtes Immunsystem oder ein übermäßiger Gebrauch von Antibiotika. Die Anwendung der "Pille" und Steroide kommen auch in Frage.

Zwei weitere Gründe sind Schwermetallen, zumeist aus den Amalgamfüllungen in den Zähnen kommend und Impfungen!

Eine chronische Candidiasis ist schwer zu beseitigen; der Hefepilz verursacht weitläufige Infektionen in Mund und Hals, in der Scheide oder im Darm. Im Mund führt er zu flachen, weißen Geschwüren oder zu einem pelzigen, weißen Belag auf der Zunge. In der Scheide erzeugt er käsigen, weißen Ausfluss, und im Darm kann er Blähungen, krampfartige Schmerzen und Verstopfung verursachen.

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